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DISAN GmbH

Zentralstaubsauganlagen

Mitterweg 13/A
Bozner Boden
I-39100 Bozen - Italy
Tel:  +39 0471 971 000
Fax: +39 0471 978 888
E-mail:
Mw.St. 01441870217

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FAQ's
 

Allgemein

Wie erfolgt die Staubentsorgung bei einer Zentralstaubsauganlage?
Der eingesaugte Staub wird durch das Zentralstaubsauggerät geführt, mittels großflächiger Filter gereinigt, landet im abnehmbaren Staubbehälter und wird je nach Größe und anfallender Staubmenge 3-4 Mal im Jahr entleert. Die Abluft, in der sich ein kleiner Anteil filtergängiger Mikrostäube befindet und bei normalen Staubsaugern in die Raumluft geblasen wird, gelangt durch ein Abluftrohr ins Freie.

Besteht die Gefahr eines Stromschlages bei Berührung der Saugdosen?
Nein, denn die Steuerung der Anlage erfolgt über einen, für Mensch und Tier absolut ungefährlichen, 12-Volt-Niederspannungskreislauf.

Neigen die Rohrleitungen zur Verstopfung?
Bei fachgerechter Installation und Verwendung der DISAN-Installationsmaterialien (Blinddose mit 90° "Sicherheitsbogen" unmittelbar hinter dem Lufteinlass, Bögen und Abzweige mit ausreichend großen Radien) kann eine Verstopfung nahezu ausgeschlossen werden. Sollte es trotzdem einmal dazu kommen, kann die Rohrleitung problemlos unter Zuhilfenahme entsprechender Werkzeuge und Suchsonden gereinigt werden. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall ihren kompetenten Disan-Partner vor Ort.

Planung

Was muss bei der Planung von Zentralstaubsauganlagen berücksichtigt werden?
Die Planung von Zentralstaubsauganlagen im privaten Wohnbau ist einfach und unkompliziert, die Verlegung der Rohrleitung kann während oder nach der Installation der Sanitärinstallationsleitungen erfolgen. Es werden PVC-Rohre mit einem Durchmesser von 50mm verwendet werden. Grundsätzlich sollte versucht werden, die Rohrleitung so kurz wie möglich zu gestalten, da lange Leitungen tendenziell Saugkraftverluste mit sich bringen. Ihr DISAN-Profi unterstützt sie bei der Planung der Rohrleitung und stimmt die Arbeiten mit den anderen Gewerken ab.

Wie sollen die Saugdosen positioniert werden?
Die Positionierung der Saugdosen ist eine der wichtigsten Vorgaben bei der Planung von Zentralstaubsauganlagen. Beachten Sie, dass Sie einen Saugschlauch von 7,5m, 9m oder 11m Länge einsetzen können, bzw. eine Schlauchverlängerung von 2 m Länge im Angebot ist und ein weiterer Meter Rohr am Griff der Saugschlauches dazukommen. Damit können Sie, je nach Raumstruktur, eine Fläche etwa 60 m2 pro Saugdose reinigen. Der Einbau einer Saugdose pro Raum ist daher nicht sinnvoll.
Zeichnen Sie auf dem Plan mit Hilfe eines Zirkels einen Kreis, der einen Radius von ca. 7,5 m wiedergibt. Die Mitte des Kreises stellt die Position ihrer Saugdose dar. Stimmen Sie die Positionen der Saugdosen mit denen von Lichtschaltern oder Elektrosteckdosen, bzw. Türpositionen ab. Berücksichtigen Sie auch mögliche spätere Standorte von Möbeln. Stellen Sie sicher, dass Sie jeden Punkt mit dem Saugschlauch erreichen können (auch Terrassen, Balkone, Stiegenhäuser etc.).

Ist eine Nachrüstung in bestehenden Häusern möglich?
Eine Nachrüstung in bestehenden Häusern ist grundsätzlich möglich, wenn auch etwas aufwendiger als der Einbau in einen Neubau oder während einer Generalsanierung. Vor allem Allergiker nehmen dies gerne in Kauf, weil eine zentrale Staubsauganlage die einzige Alternative bei der Staubentsorgung darstellt. Bei Nachrüstung empfehlen wir eine Besichtigung des Baubestandes durch einen DISAN-Experten, der dann vor Ort Lösungen ausarbeitet. Häufig ist es möglich, die Rohrleitungen durch Blenden oder Gipskartonvorbauten abzudecken bzw. durch stillgelegte Kamine zu führen. Bei entsprechendem Grundriss reicht in vielen Fällen die Montage einer Saugdose pro Geschoss. Dadurch werden die erforderlichen Eingriffe an der Bausubstanz erheblich verringert.

Was kostet eine Zentralstaubsauganlage?
Die Kosten von Zentralstaubsauganlagen werden durch vier Faktoren beeinflusst: Dem Preis des Gerätes, der Auswahl des Zubehörs, der Auswahl des Saugdosentyps sowie den Material- und Installationskosten für die Rohrleitung. Aufgrund unserer Erfahrung bei der Planung und Installation von Zentralstaubsauganlagen können wir davon ausgehen, dass eine fachgerecht eingebaute Zentralstaubsauganlage für ein mehrgeschossiges Wohnhaus (+ Keller und Garage) mit ca. 200 bis 250 m2 Fläche und fünf bis sieben Saugdosen, je nach Auswahl des Gerätes, des Zubehörs und der Saugdosen ca. 1.500.- bis 3.500.- Euro kostet.

Wie verhält es sich mit den Folgekosten von DISAN-Anlagen?
Die DISAN-Geräte für den privaten Wohnbau sind mit großflächigen Kartuschenfiltern ausgestattet. Die Filter sind langlebig und strapazierfähig und sollten einmal im Jahr abgenommen und gereinigt werden. Bei schonender Reinigung und normalem Saugbetrieb können Sie nur mechanisch beschädigt werden. Ein Ersatzfilter kostet je nach Modell ca. 30 bis 40 Euro. Praktische Polyesterfilter können problemlos mit dem Gartenschlauch gereinigt und nach Trocknung wieder eingesetzt werden. Die Bauweise der DISAN-Geräte lässt den konstruktiven Spielraum zu, alle Komponenten optimal zu dimensionieren. Die kugelgelagerten Motoren laufen erschütterungsfrei und werden mit Raumluft gekühlt. Die einzigen Verschleißteile sind die zwei Kohlebürsten am Motor. Diese sind nach neun bis elf Jahren auszutauschen und kosten 20.- bis 25.- Euro.

Kann ich die Rohranlage auch selbst einbauen?
Der Selbsteinbau der Rohranlage ist möglich, wir raten aber auf jedem Fall zur Zusammenarbeit mit einem DISAN-Profi, weil Fehler vermieden werden müssen, die mit den speziellen Eigenheiten schnell strömender Luft zusammenhängen. Auch bei Bögen und Anschlüssen sind einige spezielle Anforderungen zu beachten, um eine spätere optimale Funktion zu gewährleisten.

Hygieneaspekte

Trägt eine Staubsauganlage zur Verbesserung der Hygiene bei?
Durch die einzigartige Form der Staubentsorgung verbessert sich die Hygiene in geschlossenen Räumen in hohem Maße. Filtergängige Abluftbestandteile, die bei der konventionellen Staubentsorgung in der Raumluft verteilt werden, gelangen durch ein Abluftrohr ins Freie und werden zur Gänze aus ihrem Wohn- und Arbeitsambiente befördert. Pollen, Allergene, Milbenkotpartikel, Schimmelsporen, Keime, Krankheitserreger und kristallin verschwelte Abriebpartikel und Faserteile sind nicht nur für Allergiker ein Problem, sondern stellen eine erhebliche Belastung für alle dar. Der konventionelle Staubsaugerbeutel bietet ein gutes Milieu für Schimmelbildung. Bei Nutzung des Staubsaugers werden die neu entstandenen Sporen wieder ausgeblasen - ein Kreislauf, der sich regelmäßig wiederholt.

Können die Rohrleitungen Hygiene-Probleme verursachen?
Wir sind manchmal mit Vermutungen konfrontiert, das Rohrsystem könne Hygieneprobleme schaffen, da Ablagerungen und Feuchtigkeit Keimbildung hervorrufen könnten. Diese Annahmen sind absolut unbegründet. Das Rohrsystem stellt ein für Keime, Schimmel und Erreger jedweder Art “feindliches" Ambiente dar, da trockene Luft mit einer Geschwindigkeit von rund 100 km/h durchgeführt wird und die Rohrinnenseiten dadurch abtrocknen. Auch wenn aus Versehen breiige oder klebrige Substanzen eingesaugt werden, trocknen diese sofort aus, werden an der Oberfläche krustig, bröckeln ab und werden vom Luftstrom mitgerissen.

Anwendungsaspekte

Was passiert, wenn fälschlicherweise sperrige Teile eingesaugt werden?
Die Saugdosen von DISAN sind so konzipiert, dass sich der engste Radius des gesamten Rohrsystems unmittelbar hinter dem Lufteinlass an der Blinddose befindet. Versehentlich eingeführte sperrige Gegenstände, die durch diesen “Sicherheitsbogen" durchkommen, passieren das komplette System und gelangen in den Staubbehälter.

Wie laut sind Staubsauganlagen?
Die DISAN-Geräte gehören zu den leisesten derzeit am Markt befindlichen.Die Geräuschentwicklung am Gerät ist mit handelsüblichen Staubsaugern vergleichbar. Aber: Das Gerät wird im Regelfall im Keller, in der Garage oder im Heizungsraum installiert. Dadurch werden die Geräusche im Wohnbereich nicht wahrgenommen. Der Benutzer hört ein leises Rauschen, das durch den eingesaugten Luftstrom erzeugt wird.

Wird durch die Rohrleitung im Haus Schall übertragen?
Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, dass eine Schallübertragung über das Rohrsystem nicht stattfindet. Die Saugdosen müssen aufgrund der Belastung bei laufender Anlage so konstruiert sein, dass sie keine Luft einlassen. Zu diesem Zweck werden neben der robusten Bauweise auch Gummidichtungen eingesetzt. Ein “Telefoneffekt" ist nur möglich, wenn zwei Saugdosen gleichzeitig geöffnet werden und die Anlage nicht läuft. Diese Konstellation ist beispielsweise bei spielenden Kindern möglich, Betriebssicherheit, Kindersicherheit und Schallschutz sind dadurch nicht beeinträchtigt.

Alternativen bei der Haushygiene

Sind Wasserstaubsauger eine Alternative zu Zentralstaubsauganlagen?
Wasserstaubsauger wurden oft als Quantensprung in der Haushygiene dargestellt, wobei nach Tests von “ÖKOTEST" und TÜV Essen (April 2000) alle getesteten Geräte als nicht empfehlenswert eingestuft wurden, da sie in kürzester Zeit verkeimen.

Sind Allergiestaubsauger eine Alternative zu Zentralstaubsauganlagen?
ÖKOTEST hat im November 2000 auch die Ergebnisse der beim TÜV in Essen durchgeführten Tests mit sog. “Allergiestaubsaugern" veröffentlicht. Von den getesteten Saugern wurden drei als empfehlenswert eingestuft. Trotzdem ist ÖKOTEST zum Schluss gekommen, dass die Installation einer Zentralstaubsauganlage die einzige wirklich effiziente Art der Staubentsorgung darstellt



 
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